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Anwaltskosten

Anwaltskosten, weil ich es mir wert bin

Wie teuer wird es beim Rechtsanwalt?

 

Statistiken und internationale Vergleiche haben es  (u.a. Institut der deutschen Wirtschaft, Köln) ans Tageslicht gebracht. Die Anwaltskosten in Deutschland sind im Vergleich zu den USA und vielen anderen  europäischen Ländern grundsätzlich vergleichsweise niedrig und werden teurer, wie ärztliche Leistungen, Bauleistungen, oder allgemeine Handwerkerleistungen. Interessanterweise bezahlt z.B. die Rechtsschutzversicherung Debekka bis zum 10 -Fachen der gesetzlichen RVG-Gebühren eines  Anwaltes als Honorar, wenn z.B. ein selbständiger Anwalt  Versicherungsnehmer bei ihr ist und höhere Jahresbeträge an die Debekka Rechtsschutzversicherung bezahlt. Wir vereinbaren, wie die meisten Rechtsanwälte Stundensätze mit Ihnen. So bleibt es übersichtlich und fair.

Mißtrauen Sie deshalb auch angeblichen „Dumpinglohnpreisen“.

Die früherere bundesweite Anwaltskette „JuraxX“ hat mit Beratungspreisen um die 20 € geworben. Finanztest bestätigte u.a., dass die Qualität schwach war. Zusätzlich ist die „günstige“ Anwaltskette mittlerweile pleite gegangen. Auch werben und locken einzelne Kanzleien mit „kleinen“ Beiträgen, die dann aber öfters am Ende bombastisch nach oben gehen.  Qualität und Personal haben ihren Preis, all inclusive im Stundensatz und können nicht zum Preis einer Flasche Wein angeboten werden. Kompetente Anwaltsvertretung kann preislich transparent und fair sein. Wir rechnen grds. minutengenau ab und nicht in 6 Minuten Taktungen, wie das Großkanzleien teilweise tun. Es fallen immer mindestens die gesetzlichen Gebühren nach den Gegenstandswerten bzw. Rahmengebühren des RVG an. In der Regel vereinbaren wir mit Ihnen eine Honorarvereinbarung nach Zeitaufwand, in wenigen Ausnahmefällen ein Pauschalhonorar.

Erstberatung: Eine mündliche Erstberatung im Familienrecht, oder Erbrecht, bzw. Strafrecht kostet je nach dem Einzelfall und Dauer jeweils zwischen 190 € bis ca. 600 € zuzüglich jeweils geltender Mehrwertsteuer (zur Zeit 19%), wobei eine Anrechnung schriftlich ausgeschlossen wird.

Kompetenz und Qualität:
Warum wir z.B. einen Stundensatz oder ein Pauschalhonorar mit Ihnen oder Freunden, Verwandten von Ihnen vereinbaren. Der Tranzparenz wegen.
Sie erhalten von uns genaue Timesheets und Zwischenabrechnungen nach Wunsch, grds. ohne Zeitintervalle, also grds. Minutengenau und können jederzeit nach dem Stand nachfragen.Die meisten qualifizierten Kanzleien vereinbaren weltweit einen Stundensatz, oder ein Pauschalhonorar je nach Bedeutung, Schwierigkeit, Umfang und Aufwand Ihres persönlichen Falles.

Es gelten  immer mindestens die gesetzlichen Gebühren nach den Gegenstandswerten bzw. den Rahmengebühren des RVG, wozu wir auch in den gerichtlichen Verfahren gesetzlich verpflichtet sind.

Die gesetzlichen Anwaltsgebühren richten sich grundsätzlich nach den Gegenstandswerten Ihrer Sache und nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Dies gilt sowohl für das außergerichtliche wie für das gerichtliche Verfahren. Eine Anrechnung schliessen wir aus.

Insofern bleibt die Sache für Sie preistransparent und aufwandsentsprechend. Wir sind hierbei oft preiswerter als Großkanzleien und viele andere kleine und mittlere Kanzleien. Auch kann die Vertretung dadurch preiswerter bleiben, dass das Verfahren nicht mehr in ein gerichtliches Verfahren übergeht bzw. nicht alle Instanzen durchläuft.  Sofern Kosten von der Gegenseite ersetzt werden sind dies grundsätzlich die gesetzlichen Gebühren nach dem jeweiligen Gegenstandswerten des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes bzw der Rahmengebühren.

Nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ist es üblich dass Rechtsanwälte für Ihre Arbeit einen Vorschuss nehmen, § 9 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, (RVG).

Rechtsschutzversicherungen zahlen leider nur in Einzelfällen Stundensätze oder das Pauschalhonorar. Oft werden zahlreiche Leistungsbereiche ausgeschlossen. Die Korrespondenz mit Ihrer Rechtsschutzversicherung ist eine eigene Angelegenheit für die anwaltliche Abrechnung. Sie können dies gerne selbst erledigen und sparen  sich so diese Kosten. Wir rechnen nur mit Ihnen ab.

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben bringen Sie bitte die Unterlagen mit, falls wir für Sie die Korrespondenz führen sollen. Sie können mit Ihrer Rechtsschutzversicherung vorher schriftlich klären, ob diese die Anwaltskosten für Sie übernimmt, sog. „Deckungszusage“.

Oftmals übernimmt die Rechtsschutzversicherung aber z.B. in Erbrechtssachen, Strafrechtssachen (keine Kostenübernahme bei Vorsatzvorwürfen) oder Familienrechtssachen keine Vertretung (!) vgl. Sie freundlicherweise Ihren Vertrag. Wartezeiten und Selbstbeteiligungen etc. sind ebenfalls zu beachten. Teilweise werden aber anteilige Kosten für eine  Vorsorgevollmacht bzw. die Patientenverfügung übernommen.

Bei einer Erstattung von Seiten Dritter werden Ihnen grds. nur die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG erstattet.

Ermittlungsverfahren und Strafrechtssachen:

Evtl. wird sich das ach so vermeintlich günstige „Angebot“ in einer anderen Kanzlei als sehr teuer herausstellen, wenn Sie auf einmal durch mehrere (alle) Instanzen müssen, und (oder) das Strafmaß hoch ausgefallen ist, oder oder…. Denken Sie hieran, wenn Sie sich einen Strafverteidiger heute aussuchen. Sie brauchen einen engagierten Anwalt der sich für Sie einsetzt und zwar sofort. Tolle Versprechungen nutzen Ihnen wenig, wenn Sie sich später nicht bewahrheiten. Wir machen keine Versprechungen, sondern setzen uns für ein gutes Ergebnis ein, dass wir auch oft erreichen. In Strafrechtsverfahren geht es oft um sehr viel, nämlich um Ihre Zukunft und Ihre Freiheit. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Sie in Strafrechtssachen grundsätzlich Ihre Kosten selber oder durch Dritte (Familie, Verwandte, Freunde) tragen.

Im Strafrecht gibt es Rahmengebühren die sich am Einzelfall orientieren. Nur in speziellen Einzelfällen liegt ein Fall der Pflichtverteidigung vor. Wir übernehmen Pflichtverteidigungen (nur) in Einzelfällen und in der Regel mit einem freiwilligen Zusatzhonorar.

Ansonsten vereinbaren wir in der Regel Stundensätze oder Pauschalhonorare, da die gesetzlichen Gebühren den tatsächlichen Aufwand sehr schnell nicht mehr abdecken. Wir nehmen einen anwaltsüblichen Vorschuss und werden für Sie direkt tätig, wie dies das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz der Rechtsanwälte vorsieht. Sie möchten bestmöglichst und engagiert verteidigt werden. Dies bedeutet aber natürlich auch, dass wir uns mit Ihrer Sache angemessen lang beschäftigen können, um Strategien zu entwickeln und Formulierungen zu entwerfen (Aktenstudium, Verteidigungsstrategie entwerfen, Beweisanträge, Mandantengespräche, Schutzschriften, Telefonate, JVA-Besuche, Gespräche mit dem Gericht, der Staatsanwaltschaft etc.).

Eine Honorarvereinbarung ist deshalb bei den meisten guten Strafverteidigerkanzleien und Rechtsanwälten in der BRD üblich und Sie entscheiden völlig frei, ob Sie eine Honorarvereinbarung treffen oder nicht. Eine erfolgreiche Strafrechtsverteidigung ist in der Regel sehr zeitintensiv und muss entsprechend entlohnt werden. Im Falle eines Freispruches werden vom Land oder Dritten nur die gesetzlichen Gebühren ersetzt.

Wir übernehmen einzelfallbezogen im Familienrecht und ab und zu im Erbrecht Fälle mit Verfahrenskostenhilfe, (PKH): In Einzelfällen übernehmen wir bei Bedürftigkeit und guter Erfolgsaussicht gerichtliche Verfahren mit Prozesskostenhilfe/Verfahrenskostenhilfe. Bitte haben Sie aber dafür Verständnis, dass wir dieses von Fall zu Fall entscheiden, wobei wir in der Regel für Scheidungen PKH Verfahren für Sie übernehmen. In der Regel erhalten Sie vom Gericht unproblematisch PKH wenn Sie Sozialhilfe bzw. Hartz IV erhalten und die Sache hinreichend erfolgreich und nicht mutwillig ist. Ein Formular für Prozesskostenhilfe/Verfahrenskostenhilfe erhalten Sie z.B. bei Gericht oder auch auf unserer Homepage oder auf anderen Seiten im Internet z.B. des Justizministeriums NRW mit weiteren Hinweisen. Sie müssen bitte das PKH-Formular vollständig für das Gericht ausfüllen und unterschreiben und alle verlangten Nachweise für das Gericht beilegen. Sofern Ihnen aber vom Gericht keine PKH bewilligt wird entsteht bei bedingten PKH-Antrag trotzdem mindestens eine 1,0 Anwaltsgebühr nach dem jeweiligen Gegenstandswert der PKH-Tabelle zuzüglich Auslagenpauschale und gesetzlich geltender Mehrwertsteuer für die Erstellung Ihres Antrages.

Wenn keine PKH durch das Gericht bewilligt wird gelten die gesetzlichen Gebühren nach dem Gegenstandswert. Fragen Sie uns einfach danach. Sie sollten auch Wissen, dass Ihnen gerichtliche PKH nur bewilligt wird, wenn die Sache aus Sicht des Gerichts hinreichend erfolgreich ist (1), nicht mutwillig ist (2) und Sie bedürftig sind (3). Weiterhin müssen Sie natürlich einen PKH-Antrag stellen (4). Es besteht nach gestellten PKH Antrag die Möglichkeit, dass Ihnen nur teilweise PKH bewilligt wird und die PKH teilweise abgelehnt wird. Es besteht weiter die Möglichkeit dass Ihnen das Gericht PKH nur mit (mit maximal 48) Raten bewilligt. Dies bedeutet, dass Sie an das Gericht Raten bezahlen können statt alles auf einmal in einer Summe an den Rechtsanwalt zahlen zu müssen (§ 115 Abs. 1 Satz 4 ZPO) oder ohne Ratenzahlung PKH bewilligt wird. In diesem Falle müssten Sie grundsätzlich nichts bezahlen. Wir rechnen mit dem Gericht ab. Auch diese Entscheidung des Gerichts hängt von Ihren Vermögensverhältnissen (Einkommen etc.) ab. Sie sind verpflichtet wahrheitsgemäße Erklärungen vor dem Gericht abzugeben. Weiter tragen Sie auch bei gewährter PKH/Verfahrenskostenhilfe das Prozessrisiko, dass bedeutet, dass Sie möglicherweise bei Verlust des Prozesses die Kosten der Gegenseite und des Gerichtes und ihre eigenen Anwaltskosten und Gerichtskosten zu tragen haben. Auch kann das Gericht, wenn sich Ihre Vermögenssituation ändert die PKH wieder aufheben und Sie an den entstandenen Kosten beteiligen §§ 120 Abs. 4 ZPO und § 124 ZPO. Sie müssen bei Nachfrage des Gerichts und gewährter PKH/Verfahrenskostenhilfe bis vier Jahre nach Abschluss des Verfahrens Ihre Vermögensverhältnisse noch dem Gericht nachweisen.

Beratungsschein:
Sofern Sie einen Anspruch auf einen aussergerichtlichen Beratungsschein haben bekommen Sie diesen beim Amtsgericht Ihres Wohnsitzes. Dort müssen Sie Ihren Fall schildern und Ihre Vermögenssituation anhand von Unterlagen nachweisen. Danach zahlen Sie beim Rechtsanwalt für die aussergerichtliche Vertretung oder Beratung nur 15 €, wenn Sie den Beratungsschein mitbringen.Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie sich erst den Beratungsschein besorgen (!) und danach einen Termin vereinbaren.In aussergerichtlichen Strafrechtsverfahren, sog. Ermittlungsverfahren wird durch einen gerichtlichen Beratungsschein nur eine Strafrechtsberatung übernommen.Eine Vertretung ist von Ihnen selber zu bezahlen. Die Staatskasse übernimmt diese Kosten nicht! Im Rahmen einer Pflichtverteidigung (z.B. Vorwurf eines Verbrechens, Mindeststrafe 1 Jahr etc.) können allerdings auch die anwaltlichen Kosten für ein Ermittlungsverfahren im Rahmen einer Pflichtverteidung von der Staatskasse übernommen werden, sofern das Gericht auch beiordnet. Je nach Ausgang dieses Verfahrens müssen Sie diese Kosten später aber auch an das Gericht zurück bezahlen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Pflichtverteidigungen nur in wenigen Ausnahmefällen übernehmen können, da diese in der Regel nicht kostendeckend sind.

Prozessfinanzierer:

In Einzelfällen können Sie ab bestimmten Streitwerten und guten Erfolgsaussichten Ihr Verfahren versuchen durch einen Prozessfinanzierer finanzieren zu lassen (im Internet finden Sie z.B. mehrere Anbieter, wie Foris, Allianz etc.), die Ihnen auch das „Finanzierungsprozessrisiko“ abnehmen. Sie können sich hierüber selber erkundigen, da ansonsten hierfür auch Kosten entstehen können. Der Prozessfinanzierer übernimmt „bei Übernahme Ihres Falles“ Ihre Anwalts und Gerichtskosten, sowie die Kosten der Gegenseite wenn Sie verlieren. Allerdings müssen Sie im Falle des Obsiegens an diesen Finanzierer auch teilweise ca. 20-40 % abführen, was Sie erstreiten.

Erfolgshonorar:

Wir arbeiten grundsätzlich nicht auf Erfolgshonorarbasis. Es gibt nur wenige Ausnahmemöglichkeiten durch den Gesetzgeber, wie bei Bedürftigkeit und einer Schmerzensgeldklage. Die Prozessrisiken bleiben aber weiterhin für Sie bestehen, wie auch bei der Prozesskostenhilfe/Verfahrenskostenhilfe.

Zufriedenheit:
Wenn Sie einmal mit uns unzufrieden sein sollten teilen Sie uns dieses bitte sofort mit. Über die vielen Jahren haben wir viele hoch zufriedene Mandanten die immer wieder sehr gerne zu uns kommen. Ihr Erfolg und Ihre Zufriedenheit sind unser Ansporn.

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